Schärding-Zentrum: altehrwürdiges Stadthaus - ehemals Bäckerei - zu verkaufen

Grunddaten

Objektnummer: Stadthaus SD

Objekttyp: Stadthaus

Kaufpreis: 118.000,-

Ort: 4780 Schärding (Österreich)

Straße: Unterer Stadtplatz 24

Wohnfläche: 160 m²

Grundfläche: 187 m²

Nutzfläche: 160 m²


Schärding-Zentrum: das altbürgerliche Stadthaus - als eines der wenigen, wirklich authentischen Gebäude, liegt inmitten des barocken Stadtkerns. Abseits des großen Trubels und doch mitten im Geschehen. Eine echte Rarität sucht Seinesgleichen – einen Liebhaber historischen Wohnens. Erbaut ca.16.Jhdt.! Gute Bausubstanz - jedoch renovierungs-/sanierungsbedürftig. HWB in Arbeit!

W/N-fläche

       Kellergewölbe

       Grundfläche

      Kaufpreis:

ca. 320 m²

       ca. 31 m²

       ca. 187 m²

     € 118.000,-





Angaben ohne Gewähr! Bei Vertragsunterzeichnung werden 3,60 % (inkl. 20% USt.) Courtage taggleich fällig gestellt.

Hinteransicht Kirchengasse


Ursprünglich befand sich im Anschluss an die Hinterfassade ein kleiner Aussenstall zur Kleintierhaltung. Noch immer zu sehen sind die Stallanlagen mit Granitsäulen und Eisenbewehrung sowie der ursprüngliche Hühnerstall. An der Hinterfassade schließt seitlich ein 3-geschossiger vorgebauter Abtritt und als 2-geschossiger Vorbau der ehemalige Stall mit Pultdach an. Verbunden wird der Hinterhof mit dem Vorderteil durch einen tonnengewölbten Seitenflur mit kreuzgratgewölbtem Joch zu flurparallelem, hinterlüftetem  Stiegenaufgang. 

Historisches Bäckerhaus mit noch bestens erhaltener, originaler Bausubstanz des frühen 16.Jhdts. Im OG weitgehend von Überarbeitungen des 19.Jhdts. geprägt. Baukünstlerisch wesentlich sind alle noch vorhandenen Gewölbe, die Struktur der Stiegenhallen sowie auch die für das Bild der Altstadt wesentliche Fassadenstruktur am Unteren Stadtplatz und jene zur Kirchengasse. Nicht durch Hochwasser gefährdet. Status: Unbedingt erhaltungswürdig! 

Überschrift Bilderserie

1. Obergeschoss

Das urkundlich 1549 erwähnte Haus beherbergte von 1617 exakt drei Jahrhunderte lang (bis 1920) einen Bäckereibetrieb. Das im Baukern aus dem 15./16.Jhdt. stammende Haus, mit umfangreichen Neugestaltungen des 19.Jhdts, zeigt eine breit gelagerte Schaufront mit geschwungenem Blendgiebel und einer historischen Putzgliederung. Diese erfolgt durch Gurt- und Sohlbank-Gesimse sowie durch Fenster mit Rosetten- und Löwenkopfdekor in den waagrecht verdachten Sturzfeldern. Ebenerdig öffnen ein segmentbogiges Portal mit historischer Haustür sowie Segmentbogenfenster, mit Eisenläden des 19. Jhdts, die Hauptfront. Im Erdgeschoss verläuft ein tonnengewölbter Seitenflur bis zur Rückseite des Hauses mit einem, ca. mittig, kreuzgratgewölbtem Joch . Die anschließenden Räume im mittleren Hausteil werden durch Stichkappentonnen überspannt. Hier befindet sich auch ein gemauerter Backofen. Die Obergeschosse sind charakterisiert durch Umbauten des 19.Jhdts. Die Stiegenhallen zeigen Holzdecken über Rüstbäumen. Die Böden sind mit Solnhofener- und Adneter Rotmarmorbodenplatten belegt. Den Keller überspannt eine Ziegeltonne und den Boden bedecken Granitkopfsteine. Dachboden ist ausbaubar. Gesamtsanierung erforderlich und wünschenswert. Das Haus ist zur Gänze erhaltenswert! 

Wohnräume

spartanische Küche

Lichthof in der Mitte des Stiegenhauses

rückwärtiger Teil mit Klein-Stall

historisches Kellergewölbe

Dachboden + kurioses Hütterl auf Nachbardach

Kontaktformular

Konnten wir Ihr Interesse zu diesem Objekt erwecken? Bei Fragen, Besichtigungsterminen etc. das unten eingeblendete Formular verwenden:

Telefonischer Rückruf erwünscht